Der Frauenchor 1924 Mannheim-Neckarau (Bild) lädt ein zum Feierabendsingen mit Snacks und Getränken am Montag, 5. Oktober, um 19 Uhr in der Mensa des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums, Luisenstraße 27, 68199 Mannheim-Neckarau. Geplant ist ein bunter Abend mit Gesangsbeiträgen des Frauenchors und gemeinsamen Singen. Frei nach dem Motto: „Jeder kann singen, komm vorbei und probiere es aus!“ Der Eintritt ist frei. Das Ganze findet im Rahmen des Festivals „Mannheim singt“ für Gesang und Chöre statt. Bei „Mannheim singt“ kommen noch bis 11. Oktober zahlreiche Chöre aus der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen und machen die Stadt zu einem lebendigen Festival der Musik und Gemeinschaft. Über 70 Veranstaltungen mit rund 60 Vereinen, Institutionen und Einrichtungen, knapp 3000 Mitwirkende, darunter über 1000 Schüler/innen unter einen Hut zu bringen ist eine logistische Herausforderung. “Gerade in den vergangenen Tagen gab es noch viele Telefonate und kleinere Änderungen im Programm”, bestätigt Antje Geiter von der Heinrich-Vetter Stiftung. Aber der große Rahmen steht und allein die große Resonanz zeigt, dass "Mannheim singt” schon jetzt ein Erfolg ist. „Wir sind wirklich überwältigt“, bestätigt Bürgermeister Thorsten Riehle, der das Festival federführend mit auf den Weg gebracht hat. Selbst wenn es an der der ein oder anderen Stelle noch kurzfristige Änderungen geben sollte, sei das Ziel, so viele Menschen wie möglich zum Mitsingen zu bewegen schon erreicht worden. „Ob mein Traum in Erfüllung gehen wird, dass alle Mannheimerinnen und Mannheimer mitsingen, weiß ich zwar nicht“, meint er lachend, „aber wir sind zumindest auf einem guten Weg, dass ganz viele Menschen in der Stadt das Festival hautnah miterleben werden.“ Ausgewählte Termine: Ein Workshop und Konzert widmen sich am 9. Oktober ab 16 Uhr dem Werk „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert in der Bearbeitung für Chor und Klavier (Malte Markert): In der Matthäuskirche (Neckarau) gibt es ab 16 Uhr Workshops mit Schulklassen, und um 19 Uhr beginnt das Konzert. Das große Kindersingfestival mit acht Chören aus evangelischen Gemeinden beginnt am 10. Oktober um 11 Uhr in der Christuskirche (Oststadt). Dann singen rund 150 Grundschüler:innen gemeinsam Lieder, die sie jeweils mit ihren Chorleitungen geübt haben. So kommen sie, freut sich Kantorin Marion Krall bereits, in den Genuss, das Singen in einem großen Chor zu erleben. Der große Kinderchor wechselt dann noch auf die Bühne auf den Kapuzinerplanken, wo sie dann ab 13 Uhr zusammen singen werden.
Informationen aus Neckarau
Die Ergebnisse der bundesweiten Mobilfunk-Messwoche 2026 liegen vor. Für Mannheim zeichnen die erhobenen Daten ein insgesamt sehr positives Bild: An den erfassten Messpunkten war in knapp 68 Prozent der Fälle 5G die vorherrschende Mobilfunktechnologie. Damit liegt Mannheim in den Top 3 der baden-württembergischen Stadtkreise. Auch bei der Netzverfügbarkeit zeigt sich ein sehr positives Ergebnis: hier belegt Mannheim sogar den Spitzenplatz. „Die aktuellen Ergebnisse bestätigen, dass Mannheim bereits heute über eine sehr gute Mobilfunkversorgung verfügt. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil der Messpunkte, an denen 5G als vorherrschende Technologie erfasst wurde. Wir stehen damit klar über dem Bundesdurchschnitt. Das ist ein wichtiger Standortfaktor für die Mannheimer Wirtschaft und für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so der für IT zuständige Bürgermeister Dr. Volker Proffen. „Gleichzeitig wollen wir genau hinschauen, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Messungen der Nutzerinnen und Nutzer liefern uns dafür wertvolle Hinweise. Sie helfen dabei, die Entwicklung der digitalen Infrastruktur im Blick zu behalten und die digitale Zukunft unserer Stadt zu sichern. Daher danke ich jedem, der sich an der Erhebung beteiligt und bei der Mobilfunk-Messwoche mitgewirkt hat.“
Die Messwoche fand vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 unter dem Motto „Check dein Netz“ statt. Initiiert wurde sie vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Bürger konnten dabei selbst über eine Mobilfunk-Check-App Rückmeldung zu ihrer Mobilfunkversorgung gegeben. Auf dieser Datenbasis wurden anschließend die Ergebnisse erhoben. Berücksichtigt wurden dabei nicht nur die Ergebnisse der Messwoche selbst, sondern darüber hinaus auch Messungen, die Nutzer im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 angegeben haben. Im Vergleich der Stadtkreise Baden-Württembergs liegt Mannheim beim Anteil der Messpunkte mit 5G als vorherrschender Mobilfunktechnologie knapp hinter Stuttgart und Baden-Baden. Ganz vorne liegt Mannheim in Punkto Netzverfügbarkeit. Mit 0,1 % weist Mannheim den geringsten Anteil an netzlosen Messpunkten in Baden-Württemberg auf. Somit wurden in den erfassten Bereichen in Mannheim praktisch keine Funklöcher festgestellt. Bei den Messungen handelt es sich um sogenannte Crowdsourcing-Daten, die von Nutzern mit der Mobilfunk-Check-App freiwillig an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben wurden.
Im September starteten viele Auszubildende der Region in ihr erstes Lehrjahr im Handwerk. Und obwohl die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ein ordentliches Plus von 10,1 Prozent an neuen Ausbildungsverträgen gegenüber dem Vorjahr vermeldet, gibt es immer noch freie Stellen. Allen Spätentschlossenen bietet die Handwerkskammer deshalb eine Last-Minute-Ausbildungsbörse. An sechs Tagen können Jugendliche und Eltern sich im Stadthaus N1 über noch bestehende Möglichkeiten informieren. Zur Eröffnung am Dienstag kamen neben Kammerpräsident Klaus Hofmann auch Mannheims Wirtschaftsbürgermeister Thorsten Riehle und der Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit, Norbert Hölscher, in den Ausstellungsraum im ehemaligen Gravis-Store im Erdgeschoss. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Zwischennutzungskonzept in N1 auch das Handwerk unterstützen können. Die Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse ist eine niederschwellige Anlaufstelle mitten in der City, die offene Lehrstellen und Jugendliche zusammenbringt“, so Riehle. Die 300 Quadratmeter große Fläche wurde von der Unternehmensgruppe Diringer & Scheidel als Eigentümerin des Stadthauses N1 für den Zeitraum bis 1. Oktober 2026 kostenfrei zur Nutzung überlassen. So wurde es möglich, Akteuren, die sonst in der Innenstadt nicht sichtbar sind, eine Plattform im Pop-up-Format zu bieten. Das Handwerk bildet mit seiner Last-Minute-Ausbildungsbörse den Abschluss. Die Börse soll jungen Menschen unter dem Motto „Nach den Ferien doch nicht zurück zur Schule?!“ Anknüpfungspunkte für den Weg in die Ausbildung bieten. Neben der Beratung durch das Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer sind auch die SHK-Innung Rhein-Neckar, die Innung für Elektro- und Informationstechnik Kurpfalz, die Innung des Kfz-Gewerbes Rhein-Neckar-Odenwald und die Agentur für Arbeit vor Ort vertreten. Auch der Kontakt zu wechselnden Betrieben ist möglich. „In vielen Berufen des Handwerks gibt es einen dringenden Bedarf an Nachwuchskräften“, sagte Kammerpräsident Klaus Hofmann. Ob nun in den stark nachgefragten Klimahandwerken mit ihren vollen Auftragsbüchern, im Lebensmittelhandwerk oder Gesundheitshandwerk – in den über 130 Ausbildungsberufen des Handwerks sei allein schon aus demografischen Gründen ein Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Nachrückern entstanden.
Wer nach den Sommerferien noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, bekommt jetzt eine besondere Chance: Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald veranstaltet eine Last-Minute-Ausbildungsbörse im Stadthaus N1 in Mannheim. An insgesamt sechs Tagen – nämlich vom 22. bis 24. September und vom 29. September bis 1. Oktober 2026, jeweils von 14 bis 16 Uhr – können sich Jugendliche und junge Erwachsene über freie Lehrstellen im Handwerk informieren. Unter dem Motto „Nach den Ferien doch nicht zurück zur Schule?!" richtet sich die Börse gezielt an junge Menschen, die sich noch kurzfristig für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden möchten. Die Handwerkskammer bringt dazu ihren Bewerberpool mit und vermittelt interessierte Ausbildungssuchende an Betriebe, die noch freie Lehrstellen zu besetzen haben. Hierzu ist ein Online-Eintrag im Bewerberpool über ein Formular möglich, Bewerbungsunterlagen können direkt angenhängt werden. Vor Ort präsentieren sich neben wechselnden Handwerksbetrieben auch die SHK-Innung Rhein-Neckar, die Innung für Elektro- und Informationstechnik Kurpfalz, die Innung des Kfz-Gewerbes Rhein-Neckar-Odenwald sowie die Agentur für Arbeit Mannheim. „Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Handwerk stehen so gut wie selten zuvor", sagt Claudia Orth, Leiterin des Geschäftsbereichs Berufsbildung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. „Auch wenn das neue Ausbildungsjahr bereits gestartet ist, sind noch zahlreiche Lehrstellen unbesetzt. Unsere Last-Minute-Börse bietet die ideale Gelegenheit, sich unkompliziert über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und den passenden Betrieb kennenzulernen. Bewerbungen lohnen sich auch jetzt noch."
Der Hintergrund unterstreicht die Dringlichkeit: Zum Start des Ausbildungsjahres am 1. September 2026 verzeichnete das Handwerk in der Region zwar ein deutliches Plus von 10,11 Prozent bei den neuen Ausbildungsverträgen – insgesamt 1.372 neue Auszubildende. Doch trotz dieser positiven Entwicklung bleiben viele Stellen unbesetzt. Besonders gefragt sind die Klimaberufe wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, aber auch der Kfz-Mechatroniker als beliebtester Ausbildungsberuf der Region. Insgesamt gibt es im Handwerk jedoch über 130 Ausbildungsberufe und damit eine breite Vielfalt, die zu jedem Talent und jedem Interesse den passenden Job bietet.
Hohe Energie- und Materialkosten stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit der Energiekarawane der Kompetenzstelle Ressourceneffizienz Rhein-Neckar (KEFF+) erhalten Mannheimer Betriebe die Möglichkeit, konkrete Einsparpotenziale im eigenen Unternehmen aufzuspüren. Die Stadt Mannheim unterstützt gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar (IHK) die Aktion und möchte damit insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei begleiten, ihre Energie- und Ressourceneffizienz zu verbessern, Kosten zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Zeitraum vom 19. Oktober bis 30. November können Unternehmen in Mannheim den kostenfreien, unabhängigen und unverbindlichen KEFF+Check in Anspruch nehmen. Dabei kommen erfahrene Expertinnen und Experten direkt in die Betriebe. Bei einem rund zweistündigen Termin – abhängig von der Größe des Unternehmens – werden gemeinsam mit den Verantwortlichen mögliche Ansatzpunkte für einen effizienteren Einsatz von Energie, Material und weiteren Ressourcen identifiziert. „Eine starke Wirtschaft ist entscheidend für die Zukunft unserer Stadt. Als wirtschaftlicher Motor der Stadt kämpfen besonders die kleinen und mittleren Unternehmen – darunter fallen in Mannheim etwas mehr als 2000 Betriebe - teils mit hohen Energie- und Materialkosten. Gerade sie schaffen es oft neben dem Tagesgeschäft kaum, Effizienzpotenziale ausfindig zu machen. Genau da setzen wir mit der Energiekarawane an. Sie bringt konkrete und praxisnahe Unterstützung direkt in die Betriebe und verbessert zugleich den Klimaschutz“, sagt Oberbürgermeister Christian Specht.
Der KEFF+Check ist anbieter- und produktneutral und mit keinen Verpflichtungen für die teilnehmenden Unternehmen verbunden. Zudem informieren die Fachleute über passende Förderprogramme. Im Anschluss erhalten die Unternehmen eine übersichtliche schriftliche Zusammenfassung der Ergebnisse. Das Angebot richtet sich an Unternehmen aller Branchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen Eigentümer oder Mieter der genutzten Gewerbeimmobilie ist. Die im Rahmen des Checks erhobenen Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz. Für die praktische Umsetzung und Sichtbarmachung der Effizienzprojekte stehen im Anschluss die Berater der Klimaschutzagentur sowie das Local Green Deal-Team der Stadt Mannheim unterstützend zur Seite.
Im Bereich der Rhenaniastraße wurde aktuell ein Straßeneinbruch festgestellt. Der Schaden befindet sich in der Nähe der Kreuzung zur Straße „Alte Seilerei“. Zur Abwendung möglicher Schäden für Dritte und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurde der betroffene Bereich derzeit halbseitig gesperrt. Der Verkehr kann die Schadensstelle somit aktuell eingeschränkt passieren. Für die Durchführung der Arbeiten ist eine vollständige Sperrung der Rhenaniastraße im betroffenen Bereich erforderlich. Nach derzeitiger Einschätzung ist davon auszugehen, dass aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der erforderlichen Verkehrsführung eine weiträumige Umleitung eingerichtet werden muss. Über den genauen Beginn der Vollsperrung sowie die Dauer der erforderlichen Arbeiten wird nach Festlegung des Bauablaufs gesondert informiert.
Zwei leicht verletzte Personen und erheblicher Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Freitagvormittag im Mannheimer Stadtteil Neckarau. Ein 86-jähriger Mann war gegen 10 Uhr mit seinem Subaru auf der Mallaustraße in Richtung B 38a unterwegs. In Höhe der Straße "Im Morchhof" verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von seiner Fahrspur ab. Er überfuhr zunächst eine Verkehrsinsel, streifte die dortigen Ampelmasten und stieß schließlich gegen den entgegenkommenden BMW eines 29-jährigen Mannes. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten beide Männer leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich zur eingehenden Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Sowohl der Subaru als auch der BMW mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 41.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Abschleppmaßnahmen war die Mallaustraße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen umgeleitet. Auch der Busverkehr der RNV war vorübergehend beeinträchtigt. Die weiteren Unfallermittlungen des Verkehrsdienstes Mannheim dauern an.
Bereits am Montag vorvergangener Woche ereignete sich um kurz nach 17 Uhr ein Unfall zwischen einem Auto und einer Straßenbahn. Ein 79-Jähriger fuhr mit einem Citroen auf der Casterfeldstraße aus Neckarau kommend in Richtung Rheinau. Auf Höhe der Einmündung Friedelsheimer Straße fuhr der Mann verbotenerweise auf das Gleisbett der Straßenbahn, um zu wenden.
Die Feuerwehr Mannheim feiert 2026 ihr 175-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gibt es am 26. September einen Tag der offenen Tür auf der Hauptfeuerwache. Es ist der erste auf der Wache seit deren Inbetriebnahme im März 2017. Die Feuerwehr erwartet tausende Besucher. Für diese gibt es an diesem Tag ab 10 Uhr ein breit gefächertes Programm mit einer Ausstellung aktueller und historischer Fahrzeuge, verschiedene Vorführungen der Sondereinheiten, geführte Rundwege durch das Wachgebäude sowie Infostände beispielsweise zu Karriereoptionen bei der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr ergänzt das Programm mit einem Angebot für Kinder und Jugendliche. „Unsere Feuerwehr ist ein elementarer Baustein der Mannheimer Sicherheitsarchitektur. Aus einer rund 150-Mann-starken Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr vor 175 Jahren hat sich bis heute eine hochmoderne Feuerwehr entwickelt, die zu den bestaufgestellten der ganzen Bundesrepublik zählt“, erklärt Oberbürgermeister Christian Specht. „Die Feuerwehr Mannheim hat es in nahezu zwei Jahrhunderten immer verstanden, mit der Weiterentwicklung und dem Wachstum der Stadt Schritt zu halten – und das macht sie bis heute. Von der Quadratestadt gingen in den vergangenen 175 Jahren Impulse und Ideen aus, die bis heute die Feuerwehrwelt prägen. Unser Dank gilt allen Ehren- und Hauptamtlichen, die dazu beigetragen haben, unsere Mannheimer Feuerwehr so gestalten, wie sie sich heute präsentiert.“ Am 11. November 1851 wurde die Feuerwehr Mannheim mit der ersten freiwilligen Abteilung gegründet. Das offizielle Gründungsdatum der Berufsfeuerwehr, erst Jahrzehnte später, ist der 15. August 1891. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits seit zwei Jahren eine feste Nachtwache im Turm des alten Kaufhauses im Quadrat N 1. Die Eingemeindung von Orten wie Neckarau oder Feudenheim u.a. führte auch zur Aufnahme der jeweiligen Ortsfeuerwehren in die Feuerwehr Mannheim. Damit wurde die Freiwillige Feuerwehr mit mehreren Abteilungen Teil der Gesamtstruktur der Mannheimer Feuerwehr. Diese Struktur ist bis heute gültig. Wobei die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt in Mannheim nicht nur ein Etikett, sondern gelebte Realität ist. „Unsere rund 350 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 435 Ehrenamtlichen bei der Freiwilligen Feuerwehr haben allein im vergangenen Jahr knapp 4800 Einsätze bewältigt. Das wäre vor 175 Jahren unvorstellbar gewesen – ebenso wie ein Einsatz von Drohnen zur Lageerkundung“, so Sicherheitsbürgermeister Dr. Volker Proffen.
Er dürfe nicht zu viel loben, sonst würde er in anderen Stadtteilen wieder geschimpft, lachte Volker Proffen bei seinem Grußwort zur Kerwe-Eröffnung auf dem Neckarauer Marktplatz. Eine solche könne man aber nur gemeinsam stemmen, so der in Neckarau ansässige Mannheimer Bürgermeister weiter. „Hier arbeiten ganz viele Menschen miteinander zusammen: die Gemeinschaft der Selbstständigen, unsere städtische Tochter, die Veranstaltung Tourismus und Marketing GmbH, und unser Großkraftwerk unterstützt. Alle ziehen an einem Strang und feiern in unserem Neckarau, einem Stadtteil, der meines Erachtens natürlich der Schönste in Mannheim ist“, lobte Proffen dann doch und hob besonders hervor, dass die veranstaltende GDS mit der neuen stellvertretenden Vorsitzenden Elena Remp „eine junge, erfolgreiche, selbstbewusste, motivierte Frau an ihrer Spitze zur Eröffnung der Kerwe“ in ihren Reihen habe. Sprachs und machte sich an den Fassbieranstich, der ihm beim letzten Mal ordentlich daneben gegangen war. „Ich bin gespannt, ob ich es heute besser hinkriege, als letztes Mal“. Es sei wichtig, beim Fass müsse es erst mal ordentlich ansitzen und zweitens müsse oben auch die Klappe geöffnet werden. „Sonst kann man 100 mal unten draufschlagen und es wird nichts rauskommen. Das ist die Physik.“ Um es vorwegzunehmen: Genauso kam es; Kerwewirt Marco Schüssler half schnell mit anderweitig gezapftem Gerstensaft aus, alle nahmen es mit Humor, und stießen auf die Neckarauer Kerwe an.
Diese fand vom 12. bis 15. September auf dem Marktplatz statt. Wie in jedem Jahr mit vielen Höhepunkten. Neben echter Stimmungsmusik (der Shanty-Chor „Rheinauer Seebären“ spielte zur Eröffnung, „Schbreißel-Band“, „Big Small“ und „Festzeltkommando“ rockten die Bühne) waren dies in diesem Jahr zum Beispiel am Kerwe-Sonntag ein Kaffee- und Kuchennachmittag (in Zusammenarbeit mit via4care), der sehr gut angenommen wurde, sowie am Kerwe-Montag ein Kindernachmittag mit Hüpfburg und vielen weiteren Attraktionen für die kleinen Gäste. Es warteten viele Spiele und Attraktionen (Kinderschminken, Kasperle Theater, Ponyreiten und vieles mehr). An allen Tagen wurde fleißig die Hüpfburg genutzt; das traditionelle Karussell hatte leider abgesagt. Herzstück der GDS-Kerwe sind in jedem Jahr die Tombola-Ziehungen. In diesem Jahr allerdings mit einer Neuerung: Die Ziehungen fanden nicht mehr auf der Bühne statt, sondern die Preise wurde gegen Vorlage des Loses am GDS-Stand ausgehändigt.
Die gute Nachricht stellte Karol Sgodzaj gleich an den Anfang: Die Ausführung in Neckarau wird nicht vor dem Jahr 2031 passieren (Beginn und Dauer sind wetterabhängig). Der Grund: Die Stadt Mannheim muss dem Land Baden Württemberg die Planung vorlegen und Neckarau ist eher am Ende dran, denn die Untersuchungen habe in der Innenstadt begonnen und wurden dann sternförmig in die Stadtteile ausgeweitet. Ausnahme: Wenn Feuerwehr oder Müllabfuhr Probleme melden, werden diese Abschnitte vorgezogen.
Die Rede in der jüngsten Bezirksbeiratssitzung (übrigens als einziger Tagesordnungspunkt) ist von der neuen Regelung des Gehwegparkens im kompletten Stadtgebiet. Hintergrund: Aufgrund eines Erlasses des Verkehrsministeriums soll in allen Städten Baden-Württembergs das Gehwegparken neu geordnet werden, das ungeordnete Parken auf Gehwegen wird perspektivisch nicht mehr geduldet. An vielen Stellen in der Stadt führten parkende Autos dazu, dass Gehwege stark zugeparkt sind, sodass Fußgänger oder Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl nicht durchkommen. Ganz zu schweigen davon, dass in manchen Straßen aufgrund parkender Autos Rettungsdienste nicht durchkamen. Deshalb sei es notwendig gewesen, überall die notwendige Gehwegs-Mindestbreite von 1,50 Meter zu ermöglichen.
Seit Beginn des Jahres 2022 wurden die Stadtbezirke Schwetzingerstadt/Oststadt, Jungbusch, Lindenhof, Neckarstadt-Ost, Sandhofen, Schönau, Waldhof, Käfertal, Wallstadt, Vogelstang, Neuostheim/Neuhermsheim, Seckenheim, Friedrichsfeld, Feudenheim und Rheinau planerisch überarbeitet. Die Planungsarbeiten wurden in Neckarau als letztem Stadtteil durchgeführt, dauerten bis ins 2.Quartal 2026 und wurden jetzt im Anschluss im Bezirksbeirat-Neckarau vorgestellt. Die beteiligten Dienststellen hatten bei ihren Begehungen Markierungen am Straßenrand angebracht, um zu dokumentieren, welche Straßen später berücksichtigt werden. Die Parkstände wurden jeweils an Beginn und Ende mit Winkeln angesprüht. Diese Markierungen hatten noch keine Gültigkeit, hatten aber für einige Irritationen im Stadtteil gesorgt. Die Vorortbegehungen im Stadtteil erstreckten sich auf insgesamt 700 Straßenkilometer inklusive Aufmaß und Farbmarkierung aufbringen, Dokumentation vor Ort (mit Vorbehalt mündlicher Anordnung vor Ort).
Der reale Umsatz des baden-württembergischen Einzelhandels lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes im Juni 2026 um 5,8 % über dem Umsatzniveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Nominal verzeichneten die Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 7,4 %. Allerdings hatte der Juni 2026 in Baden-Württemberg mit 25 Verkaufstagen insgesamt 2 Verkaufstage mehr als der Juni 2025. Die Zahl der im baden-württembergischen Einzelhandel tätigen Personen entwickelte sich im Juni 2026 weiterhin rückläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat meldeten die baden-württembergischen Unternehmen 2,1 % weniger tätige Personen. Innerhalb des baden-württembergischen Einzelhandels legte der Umsatz im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ im Juni 2026 preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat zu (nominal +5,3 %). Die Zahl der tätigen Personen ging um 2,0 % zurück. Der Umsatz im heimischen „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ stieg gegenüber dem Ergebnis des Vorjahresmonats um real 6,7 % (nominal +9,0 %). Die Zahl der tätigen Personen lag hier um 2,2 % unter dem Vorjahresniveau.
Gastgewerbe im Juni 2026 weiterhin mit Umsatzrückgang / Zahl der tätigen Personen in Baden-Württemberg ging ebenfalls weiter zurück.
Im Juni 2026 verzeichnete das Gastgewerbe in Baden-Württemberg nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes weiterhin sinkende preisbereinigte Umsätze. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat lag der Umsatzrückgang im Juni bei real 4,7 %. Der nominale Umsatz legte gegenüber dem Vorjahresniveau um 3,0 % zu. Unverändert rückläufig entwickelte sich auch die Zahl der im Gastgewerbe tätigen Personen. Das Beschäftigungsniveau sank im Juni 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 1,3 %. Innerhalb des Gastgewerbes lag der preisbereinigte Umsatz sowohl in der Beherbergung (real −3,9 %) als auch in der Gastronomie (real −5,0 %) spürbar unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Der nominale Umsatz legte dagegen in der Beherbergung (+2,4 %) wie auch in der Gastronomie (+3,2 %) zu. Die Zahl der tätigen Personen sank im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat in der Beherbergung um 3,8 %, in der Gastronomie lag der Rückgang bei einem Minus von 0,8 %.
Der Verein

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c/o Bruno Hodapp
Friedhofstraße 5
68199 Mannheim
Tel.: 0621 87 60 80 30
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