Die 22. Gesundheitswoche der GDS Neckarau ist eröffnet. „Sie bietet wie jedes Jahr jede Menge tolle Vorträge und hochkarätige Referenten“, betonte GDS-Vorstandsmitglied Arthur Bruno Hodapp bei der feierlichen Eröffnung, die sich auch Stadträte wie Alexander Fleck (CDU) und Holger Schmid (Mannheimer Liste/ML) nicht entgehen ließen. Besonders begrüßte Hodapp aber Prof. Dr. Dieter Schilling, Ärztlicher Direktor am Brüderklinikum Julia Lanz, der die Neckarauer Gesundheitswoche bereits seit Jahren begleitet, wie er selbst betonte („Ich war fast immer dabei“). Gesundheit sei ein „ziemlich zentrales Element im Leben eines jeden Menschen“, so Schilling in seiner Eröffnungsrede. „Entweder man wird gesund, wenn man krank war, oder man versucht, gesund zu bleiben, und da sind wir schon beim ganz wichtigen Thema: nämlich bei der Prävention und Gesunderhaltung und Prävention. Gesunderhaltung ist ein Thema, was uns in der Zukunft noch viel mehr beschäftigen wird, als in der Vergangenheit“, prognostizierte der erfahrene Mediziner, der zukünftige Probleme im Gesundheitssystem sieht: „Zum einen gehen uns die Menschen aus, die helfen, zum anderen geht uns das Geld aus, und zum Dritten haben wir einen zu großen Bedarf an Versorgung, weil eine demografische Welle auf uns zurollt. Deshalb ist Prävention extrem wichtig.“ Prävention könne Ressourcen und damit auch Geld sparen. Aber auch den praktischen Aspekt sprach Schilling an: „Und wie bleibt man gesund?“
Das Jahr 2025 hat in Deutschland mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) begonnen. Und das ist nicht die einzige Veränderung im Gesundheitswesen, denn dieses befindet sich im Wandel. Auch, um das Beste für Patient/innen und zu Versorgende herauszuholen. Stichwort Fachkräftemangel: Der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften belastet das Personal zusätzlich. Mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen steigt darüber hinaus der Bedarf an kontinuierlichen, gezielten Schulungen und Weiterbildungen, die den Arbeitsalltag aber nicht beeinträchtigen dürfen. Weiterentwicklung der Telemedizin: Die Möglichkeit, Patienten ortsunabhängig zu versorgen, eröffnet besonders für Menschen in unterversorgten Regionen Verbesserungen, da der Zugang zu Spezialisten erleichtert wird. Künstliche Intelligenz (KI): ist weiterhin ein zentrales Thema 2025 und bringt vielfältige Einsatzmöglichkeiten für digitale Gesundheit mit sich. Gebündeltes Fachwissen von ausgewiesenen Fachkräften, live und nicht am Bildschirm oder am Computer von einer KI gibt es dieser Tage wieder im Neckarauer Volkshaus. Und das auch noch kostenlos. Das finale Programm steht und zusammen mit den Fachreferenten freuen sich die Organisatoren Karin Weidner und Arthur Bruno Hodapp auf eine vielfältige Gesundheitswoche 2025. In diesem Jahr kommt die Gesundheitswoche wieder mit großer Themenvielfalt daher.
Gleich die Auflösung der ersten Frage des Preisrätsel gab in diesem Jahr einen Hinweis auf aktuelle Entwicklungen beim Verein Geschichte Alt-Neckarau. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Neckarau nämlich vornehmlich nicht die Kartoffel oder der Raps, sondern Tabak angebaut. Jahr für Jahr ist das Wissensspiel um die Neckarauer Geschichte beim Erntedank-Fest im Hof des Rathauses und in der Remise einer der Höhepunkte. Dabei gab es im beliebten Quiz in diesem Jahr offensichtlich Stolperfallen, wie Verfasser Norbert Staab hinterher mutmaßte. Bei einer Frage hätte es auffällig viele falsche Antworten gegeben. Aber schließlich geht es auch um was. Über eine Flasche Sekt freute sich zum Beispiel Daniela Wicklein (3. Platz), das historische Buch „Neckarau im Spiegel der Zeit“ gewann Käte Baal und über eine Führung für eine ganze Gruppe durchs Heimatmuseum und eine Einladung zu Kaffee und Kuchen freute sich Ingrid Weiß. Zudem konnten auch in diesem Jahr interessierte Besucher auch wieder an einer geführten Besichtigung durch die Museumsräume teilnehmen. Zum ersten Mal in diesem Jahr mit einem weiteren Schwerpunkt: dem Tabak. Dafür sorgte Neu-Vorstandsmitglied Armin Fischer – selbst passionierter Zigarrenraucher – der die Führung um einige, interessante Fakten erweiterte. Und das nach eigener Aussage noch weiter tun will. Man darf gespannt sein. Aber natürlich standen noch ganz andere Genüsse auf der Speisekarte des Erntedankfests 2025.
Die neu gewählte Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar (ihr gehören 83 Unternehmensvertreter an, von denen 23 erstmals in die Vollversammlung gewählt wurden) hat bei ihrer ersten Sitzung Manfred Schnabel (Geschäftsführender Gesellschafter der expert ESCH GmbH Neckarau) als Präsident wiedergewählt. Ebenfalls wie die Vizepräsidenten Achim Ihrig (Geschäftsführer der ARIVA Hotel GmbH) und Volker Auth (Geschäftsführer der Faber Industrietechnik GmbH), deren Unternehmen beide in Neckarau ansässig sind sowie Thomas Kowalski (Vorstand der Sparkasse Rhein Neckar Nord). Die Amtsdauer beträgt fünf Jahre. Schnabel betonte in seiner Kandidatenrede, dass die IHK Rhein-Neckar erfolgreiche Arbeit geleistet habe. „Grundlage hierfür ist ein starkes Ehrenamt, aber auch ein starkes Hauptamt. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit bringen wir gemeinsam sehr gute Ergebnisse zustande.“ Diesen Weg wolle er auch in den kommenden fünf Jahren als Präsident steuern und begleiten. In diesem Zusammenhang forderte er insbesondere die erstmals in die Vollversammlung gewählten und teils sehr jungen Mitglieder auf, sich aktiv in die IHK-Arbeit einzubringen. „Wir brauchen eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Vollversammlungsmitgliedern, Jung und Alt, Mann und Frau, Vertretern aller Unternehmensgrößen und -branchen“, so der IHK-Präsident (Bild: IHK Rhein-Neckar).
Im Niederfeld entsteht ein generationenübergreifendes Kinder- und Seniorenprojekt: Bis Herbst 2026 sollen auf einem Baugrundstück in der Alberichstraße 100-102 ein betreutes Wohnen für Seniorinnen und Senioren sowie eine Kindertagesstätte errichtet werden. Fertigstellung sollte Herbst 2026 sein. Doch daran hat sich mittlerweile etwas geändert. Zwischenzeitlich (Ende 2024) ist der ursprünglich angedachte inklusive Träger (die Reha-Südwest Regenbogen gGmbH) abgesprungen, das ursprüngliche Projekt kann nicht umgesetzt werden. Daher beantragt die Fliedner-Stiftung nun, den alten Maßnahmenbeschluss durch einen neuen zu ersetzen. Die Stiftung habe gleichzeitig begonnen, umzuplanen und hat das Projekt neu aufgesetzt. Es wird weiter betreutes Seniorenwohnen angestrebt, nun kombiniert mit einer regulären Kita mit anderer Aufteilung der Gruppen zwischen Krippe und Kita. „Die Theodor Fliedner-Stiftung reagiert hier auf den Wunsch der Stadt auf die geänderten Bedarfe im Stadtteil“, so die Verwaltung in ihrer neuen Vorlage, die damit nach eigener Aussage die Theodor Fliedner-Stiftung bei der Suche nach einem neuen gemeinwohlorientierten Träger unterstützt: „Erste Gespräche laufen positiv.“ Der Bauantrag wurde im Juli 2025 bereits gestellt, damit die Kindertageseinrichtung zum Herbst 2027 (statt wie ursprünglich geplant Herbst 2026) realisiert werden könne. Jetzt beantragt der Investor also zur Realisierung der Kindertagesstätte eine investive Förderung.
Neu: Beim Turnverein 1884 Neckarau gibt es eine Wandergruppe jeden 3. Mittwoch im Monat. Am 17. September starteten zum ersten Mal acht wanderwillige Damen am Mannheimer Hauptbahnhof, um gemeinsam vom Hambacher Schloss zur Hohen Loog zu wandern. Es war eine sehr harmonische Wandergruppe, die das herbstliche Wetter und das leckere Mittagessen genossen hat. Die Gruppe vom TV Neckarau richtete ein herzliches Danke an die Wanderführerin Ursula Saalmüller, die sich sehr gut vorbereitet hatte, und so auch einige geschichtliche Infos unter anderem zum Hambacher Schloss zum Besten geben konnte. Unser Bild zeigt die neue Wandergruppe des TV Neckarau bei ihrem ersten Ausflug.
Die nächste Wanderung (über rund zwölf Kilometer) ist am 15. Oktober nach Hauenstein geplant. „Wir fahren mit der Bahn nach Hauenstein. Treffpunkt ist am Mannheimer HBF um 8.20 Uhr beim Haupteingang (innen). Wir wandern durch das Stephanstal zur Quaichquelle. Im Wanderheim Dicke Eiche kehren wir ein. Der Weg führt uns über den Hühnerstein vorbei an interessanten Felsen zurück nach Hauenstein. Die Rückkehr ist für etwa 20 Uhr am Mannheimer HBF geplant. Bitte denkt an einen gültigen Fahrschein. Wir freuen uns auf viele Mitwanderer/innen“, so die Organisatoren vom TV. Die nächsten Termine schon mal zum vormerken: 19. November und 17. Dezember. Um Anmeldung wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Ursula Saalmüller. Weitere Infos - auch über die weiteren Aktivitäten des Vereins - gibt es auf der Homepage: www.tv-neckarau.de.
„Das wird eine gute Kerwe. Da bin ich mir sicher.“ Und Bernd Schwinn sollte Recht behalten. Zu Beginn der vier tollen Tage auf dem Neckarauer Marktplatz hatte sich nicht nur zahlreiche Prominenz eingefunden, um Thorsten Riehle beim Fassbieranstich zu unterstützen, sondern auch schon jede Menge Gäste, die dem Bürgermeister in froher Erwartung des Freibiers auf die Finger schauten, aber auch aufmerksam lauschten, denn als Rheinauer gilt Riehle als Kenner der Verhältnisse vor Ort in Neckarau.
„Was mir in Neckarau wirklich sehr imponiert und sehr gut gefällt, ist nicht nur der Zusammenhalt, sondern dass Sie hier ganz viele Vereine haben, die immer wieder da sind, wenn es darum geht, Dinge zu organisieren und auch tatsächlich hier in Neckarau gemeinsam auch anzupacken.“ Das sei etwas „ganz Besonderes, die Vereinsstruktur, getragen vom Ehrenamt. „Menschen, die sich engagieren für ihren Stadtteil.“ Egal, ob das Thema Fastnacht sei, ob es das Singen oder andere Themen: „Das ist unglaublich wichtig, dass wir hier in diesem wunderschönen Stadtteil die Vereine wirklich lebendig halten. Nutzen Sie das, und unterstützen Sie die Vereine“, rief Riehle auf, bevor er „zum wichtigsten Punkt“ kommen wollte. Nämlich zum Fassbieranstich. „Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als eine trockene Kerwe“, lachte der Bürgermeister. Und schon konnte es losgehen mit dem Fest. „Wir haben auch wieder ein tolles Programm für sie zusammengestellt“, war Bernd Schwinn, Vorsitzender der Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau (GDS) von Anfang an überzeugt.
Die Stadt Mannheim saniert seit Montag und bis voraussichtlich Sommer 2026 die Steubenstraße in Fahrtrichtung Rheingoldhalle sanieren. Die Maßnahme, die durch den Eigenbetrieb Stadtraumservice ausgeführt wird, erstreckt sich von der Kreuzung Steubenstraße/Speyerer Straße/Meeräckerstraße bis zum Rheingoldplatz. In den rund neun Monaten Bauzeit wird die rund 1,1 Kilometer lange Fahrbahn in Richtung Rheingoldhalle abschnittsweise saniert. Die Maßnahme ist aufgeteilt in sieben Abschnitte. Die Maßnahme ist erforderlich, da der vorhandene Asphaltbelag erhebliche Schäden aufweist, was ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt. Während der Bauzeit wird die Fahrbahn neu hergestellt. Die bestehenden Bordsteine, Parkplätze sowie der Fuß- und Radweg werden nicht saniert, da sich diese in einem guten Zustand befinden. Der Fahrbahnverlauf nicht verändert.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist eine halbseitige Sperrung nicht möglich, da sonst die erforderlichen Restfahrbahnbreiten nicht eingehalten werden können. Die jeweiligen Bauabschnitte müssen daher unter Vollsperrungen für den motorisierten Individualverkehr ausgeführt werden. Der Fuß- und Radverkehr sowie der Stadtbahnverkehr ist hiervon nicht beeinträchtigt. Der Busverkehr wird von der Sperrung betroffen sein und wird umgeleitet. Die Fahrbahn auf der gegenüberliegenden Seite bleibt vollständig unbeeinträchtigt. Um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, wird jeder Bauabschnitt nach Abschluss wieder freigegeben.
Am Montag war ein 48-Jähriger mit seinem VW auf der B38 a in Richtung Helmertstraße unterwegs. Um kurz vor 11 Uhr missachtete er an der Einmündung zur Helmertstraße die Vorfahrt eines 18-jährigen Audifahrers, der die Helmertstraße in Richtung Casterfeldstraße befuhr. Verletzt wurde bei der Kollision niemand, jedoch entstand mit 25.000 Euro ein hoher Sachschaden. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht länger fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die weiteren Unfallermittlungen übernahm das Polizeirevier Mannheim-Neckarau.
Unfall verursacht und abgehauen
Einen Unfall verursachte ein unbekannter Fahrradfahrer am Montagnachmittag im Stadtteil Neckarau und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Ein 35-jähriger Mann war kurz nach 15 Uhr mit seinem Tesla auf der Neckarauer Straße in Richtung Rheinau unterwegs. In Höhe der Straßenbahnhaltestelle Hochschule ordnete er sich auf dem Linksabbiegerstreifen ein und setzte seine Fahrt bei Grünlicht zeigender Ampel fort, um in Richtung Innenstadt weiterzufahren. Während des Abbiegevorgangs überquerte ein unbekannter Fahrradfahrer bei Rotlicht die Fußgängerampel von der Hochschule kommend in Richtung Oskar-Meixner-Straße. Dabei wurde er vom Tesla erfasst und er stürzte auf die Fahrbahn. Als beide Beteiligten den Schaden begutachtet hatten, schlug der Tesla-Fahrer vor, den Unfall polizeilich aufnehmen zu lassen. Daraufhin setzte sich der unbekannte Mann wieder auf sein Fahrrad und fuhr davon.
"Wir sind ja froh, dass das Vereinsleben nach Corona wieder Fahrt aufnimmt", so OB Christian Specht kürzlich im städtischen Hauptausschuss. Noch bis 30. September können Mannheimer Vereine und Interessengemeinschaften ihr Interesse am Vereinsfonds der Stadt Mannheim für das kommende Jahr anmelden. Seit 2024 unterstützt die Stadt mit dem Fonds Veranstaltungen im öffentlichen Raum, die identitätsstiftend wirken und das Vereinsleben stärken (wie auf unserem Bild die Neckarauer Kerwe). Pro Verein können dabei Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro jährlich beantragt werden. Für eine Förderung ist zunächst eine Interessensbekundung bis spätestens 30. September des Vorjahres notwendig. Der eigentliche Antrag muss spätestens zwölf Wochen vor der geplanten Veranstaltung gestellt werden. Im darauffolgenden Jahr ist ein Verwendungsnachweis bis zum 31. März einzureichen. Ansprechpartner für den Vereinsfonds ist der Vereinsbeauftragte der Stadt Mannheim, Florian Riegler. Er steht auch für weitere Vereinsanliegen zur Verfügung. Erreichbar ist er per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0621/293-2400. Die aktuellen Sprechzeiten sind dienstags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Der Vereinsfonds entlastet Mannheimer Vereine und Interessengemeinschaften bei wiederkehrenden, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen im Stadtgebiet. Ziel ist es, das vielfältige Vereinsleben in Mannheim zu stärken und identitätsstiftende Angebote im öffentlichen Raum langfristig abzusichern. Alle Informationen sowie Antragsunterlagen sind unter www.mannheim.de/vereine abrufbar.

