Am 19. September 2025 beteiligt sich die Stadt Mannheim an der weltweiten Initiative „Earth Night“, um auf das Thema Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen. Ab Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 22 Uhr, heißt es dann: Licht aus – für eine ganze Nacht. Zahlreiche städtische Fachbereiche, Eigenbetriebe sowie Institutionen und Unternehmen werden ihre Beleuchtung abschalten und damit ein starkes Zeichen für den Umweltschutz setzen. Aktionen im Überblick: Stadtentwässerung: Die Beleuchtung der markanten Faulbehälter und des Wärmespeichers im Klärwerk wird in dieser Nacht deaktiviert. Diese Bauwerke werden normalerweise mit selbst erzeugtem Strom über LED beleuchtet. Aus Sicherheitsgründen bleibt die restliche Beleuchtung auf dem Gelände jedoch im 24/7-Betrieb in Funktion. Kunsthalle: Die Kunsthalle wird zusätzlich die Fassadenstrahler und den Werbeschriftzug über dem Haupteingang sowie die Beleuchtung des Kunstwerks „Kosuth“ ausschalten, um ihr Engagement für den Schutz der Nacht zu unterstreichen. Planetarium: Um noch mehr auf die Problematik der Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen, lädt das Planetarium Mannheim von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr zu einem Beobachtungsabend mit Teleskopen auf der Wiese hinter dem Planetarium ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Sternenhimmel in einer möglichst ungestörten Umgebung zu erleben. Luisenpark: Ab etwa 23:45 Uhr wird die Parkbeleuchtung für den Rest der Nacht ausgeschaltet.
Die Neckarauer Kerwe läuft noch bis Dienstag, 16. September. Gefeiert wird auf und um den Marktplatz in Neckarau. In einem ersten Fazit zeigten sich die Veranstalter zufrieden. Auf dem Programm der Kerwe stand und steht auch wieder allerlei musikalische Unterhaltung – unter anderem mit den bewährten Big Small und der Schbreissel Band und einem Kerwe-„Neuling“: Athi Rocks. Und natürlich die Haupt-Ziehung der von den GDS-Mitgliedern gestifteten Tombolagewinne am Dienstag. Den Losverkauf übernimmt in diesem Jahr die Neckarauer Narrengilde „die Pilwe“. Die jungen Gardemitglieder mit Organisationsministerin Gertraude Karusseit und Betreuerin Anke Karusseit (die IG-Vorsitzende Claudia Küstner hatte sich aufs Bild "geschmuggelt") sind schon fleißig am Loseverkaufen. Mit viel Spaß bei der Sache, wie man sehen kann.
An allen vier Tagen steht bei der Kerwe eine Kinderhüpfburg kostenfrei zur Verfügung. Und auch in diesem Jahr heißt es „Genießen & Gewinnen mit der GDS“: Bei Vorlage eines Gutscheins (in den Neckarau Almenhof-Nachrichten enthalten) erhält man beim Kauf eines Getränks einen Euro Rabatt. Zusätzlich nimmt man mit diesem Gutschein automatisch an der Hauptverlosung am Dienstag, 16. September, um 18.30 Uhr teil. Im weiteren Kerwe-Programm: Montag, 15. September: ab 15 Uhr: Kindernachmittag mit Kinderschminken, Kasperletheater und mehr, 18 bis 22 Uhr: Band „BigSmall“; Dienstag, 16. September 2025: 18 bis 22 Uhr: „Schbreißel-Band“, dazwischen um 19 Uhr: 2. Ziehung der Tombola-Preise.
Jedes Jahr hat die Kerwe in Neckarau einige Besonderheiten zu bieten. Schon im vergangenen Jahr habe man ins das Programm für die Kinder „viel reingesteckt“, so GDS-Chef Bernd Schwinn. Beim Kindernachmittag warteten viele Spiele und Attraktionen (Kinderschminken, Kasperle Theater, Ponyreiten und vieles mehr) und an allen vier Kerwe-Tagen standen ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums kostenlos für die Kinder zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es bei der Kerwe – vom 13. bis 16. September; gefeiert wird auf und um den Marktplatz in Neckarau zusammen mit der „Veranstaltungen–Tourismus–Marketing: Mannheim erleben GmbH (VTM) - beim Kindernachmittag neben Spiel und Spaß auch wieder Kinderschminken, Ponyreiten, ein Kasperle-Theater sowie Karussell und Hüpfburg geben. Herzstück der GDS-Kerwe sind aber in jedem Jahr die Tombola-Ziehungen, an der sich gefühlt jeder auf dem Marktplatz beteiligt. Denn zu gewinnen gibt es Jahr für Jahr eine Menge. Hauptpreise waren im vergangenen Jahr beispielsweise ein Reisegutschein im Wert von 500 Euro und acht Gutscheine von den vier Mannheimer Bundestagsabgeordneten für zwei Personen und drei Tage Aufenthalt in der Bundeshauptstadt Berlin im Wert von jeweils fast 1000 Euro. Auch für dieses Jahr haben die Veranstalter ein vielfältiges Angebot für Jung und Alt zusammengestellt.
Die Stadt Mannheim beteiligt sich auch im Jahr 2025 wieder am bundesweiten Warntag. Am Donnerstag, dem 11. September, um 11 Uhr sind die Sirenen im gesamten Stadtgebiet bei einer Probewarnung zu hören. Zeitgleich werden die Warn-Apps Katwarn und Nina eine Testwarnung anzeigen. Die Entwarnung der Probealarmierung erfolgt gegen 11:45 Uhr über die Kanäle, über die zuvor die Warnung versendet wurde. „Unser flächendeckendes Sirenennetz ist ein zentraler Bestandteil der Mannheimer Sicherheitsarchitektur. Der an- und abschwellende Heulton ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, um die Bevölkerung bei einem Großschadensereignis zu warnen – klar und ohne Sprachbarriere“, so Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Dr. Volker Proffen. Er führt weiter aus: „Wir passen das Sirenennetz derzeit entsprechend der baulichen Veränderungen in unserer Stadt an, insbesondere in den neuen Wohngebieten Franklin und Spinelli. In Ergänzung zu den bereits bestehenden 65 Sirenenstandorten sind fünf weitere Standorte vorgesehen. Für die Erweiterung des Sirenennetzes sind im Mannheimer Haushalt 550.000 Euro bereitgestellt.“ Zusätzlich zu den schon länger bestehenden kostenlosen Warn-Apps Katwarn und Nina wird seit Anfang 2023 auch über „Cell Broadcast“ gewarnt. Dieses System kann Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone senden, ohne dass es hierfür einer App oder Registrierung bedarf.
Zwei junge Männer im Alter von 28 und 29 Jahren lieferten sich am frühen Mittwochmorgen im Stadtteil Lindenhof mit ihren Autos der Marken BMW und Mercedes ein verbotenes Autorennen. Einer Polizeistreife in einem zivilen Dienstfahrzeug fiel kurz nach 1 Uhr der Mercedes des 29-Jährigen auf, der mit nicht angepasster Geschwindigkeit zunächst die Neckarauer Straße in Richtung Lindenhof befuhr und folgten diesem. Am Neckarauer Übergang bog er in Richtung Ludwigshafen ab. In Höhe der Landteilstraße bemerkten die Beamten auch den dahinter befindlichen BMW. Beide Fahrzeuge beschleunigten nach dem Einfahren auf die Helmut-Kohl-Allee ihre Fahrzeuge stark, bremsten an einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage kurz ab und gaben anschließend wieder Gas. Die beiden jungen Männer fuhren mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h bei erlaubten 50 km/h hintereinander her. An der Ampel auf der Abbiegespur zur Rheinvorlandstraße mussten die Fahrzeuge wegen Rotlicht anhalten und konnten von der Polizeistreife kontrolliert werden. Gegen die beiden „Rennfahrer“ wird nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Ihre Führerscheine wurden beschlagnahmt. Ihnen droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und erheblichem Sachschaden
Eine leichtverletzte Person und beträchtlicher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am frühen Dienstagnachmittag in Neckarau.
Wie jedes Jahr im Herbst öffnen sich die Tore des historischen Alten Pumpwerks in Mannheim-Neckarau. Auch 2025 lädt Dietmar Brixy zu seiner traditionellen Jahresausstellung ein – und rückt diesmal ein zentrales Motiv in den Mittelpunkt, das aktueller kaum sein könnte: „Wanderlust“. Dieser Begriff – zwischen Reiselust, Aufbruchsstimmung und innerer Bewegung changierend – dient nicht nur als Ausstellungstitel, sondern ist zugleich der programmatische Leitgedanke der neuesten Werkserie von Brixy. Darüber hinaus öffnet er einen thematischen Raum, in dem auch der diesjährige Gastkünstler Johannes Hepp in seinen Skulpturen neue Akzente setzt. Mit seiner neuen Werkserie „Wanderlust“ entfaltet Dietmar Brixy ein bildgewaltiges Panorama zwischen Traum, Natur und innerem Aufbruch. Die Ausstellung ist weit mehr als eine Präsentation einzelner Werke – sie ist eine Einladung zur Reise, zur Entdeckung eines imaginären Kosmos, der ebenso in der äußeren Welt wurzelt wie im Innersten des Betrachters. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in der Werkgruppe „Wanderlust Bubble“. Diese runden Formate erinnern in ihrer Erscheinung an Bullaugen, Ferngläser oder planetarische Fenster. Der Blick wird zentriert, fokussiert – als würde man durch sie hindurch in eine andere Dimension blicken. Gleichzeitig erzeugt die Kreisform ein Gefühl von Geschlossenheit, von Innerlichkeit, von Balance inmitten der Dynamik.
„Wanderlust in Holz“ – Johannes Hepp zu Gast im Alten Pumpwerk
„Halloween“ bedeutet „Abend vor Allerheiligen“ und ist eine Ableitung des englischen Begriffs „All Hallows' Eve“. Der Begriff bezieht sich auf die Bräuche am 31. Oktober, dem Abend vor dem christlichen Feiertag Allerheiligen am 1. November. Dann machen sich traditionell vor allem in den angelsächischen Ländern – vor allem den USA – gruselige Gestalten auf, die Nacht zum Tag zu machen, und vor allem: ordentlich zu feiern. Das haben sich im vergangenen Jahr auch die Narren der Neckarauer Pilwe gedacht, und eine Halloween-Party ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg. „Für uns als Verein war es für das erste Mal ein guter Einstieg. Viele haben an dem Abend schon fürs nächste Jahr gefragt“, berichtete Marc Karusseit nach der Premiere im vergangenen Jahr, als die Neckarauer Narrengilde „die Pilwe“ das neue Partykonzept an den Start gebracht hatten: die erste närrische Neckarauer Halloween Party in der Scheuer. Wie es an Halloween üblich ist, war die Pilwe-Scheuer gruselig geschmückt und im Inneren heizte ein DJ zum Tanzen ein. Auch kulinarisch hatten die Pilwe neue Wege beschritten: Zum ersten Mal gab es Saumagen-Burger und Langos, die auch gut angenommen wurden. Auch an der „Blutbank“ (mit Kirsch-Rum-Likör gefüllte Spritzen) hatten die Gruselgestalten Gefallen gefunden. Alles in allem war es ein durchschlagender Erfolg und die Organisatoren zufrieden. Ziel sei ohnehin gewesen, das Ganze erst mal auf den Weg zu bringen und auf die Mundpropaganda derer zu bauen, die einen tollen Halloween-Abend in der Pilwe-Scheuer verbracht haben.
Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour hat sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann über die Flusswärmepumpe des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG informiert. Bei seinem Besuch auf dem Gelände der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) betonte er die Bedeutung solcher innovativen Projekte für die Energiewende. „Die Flusswärmepumpe ist ein Baustein, um die Fernwärme in Mannheim künftig klimaneutral zu erzeugen“, sagte Dr. Gabriël Clemens, der MVV-Vorstandsvorsitzende, bei der Begrüßung des Ministerpräsidenten und seiner Delegation in der Maschinenhalle der MVV-Flusswärmepumpe. „Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende in der Region.“ Ministerpräsident Kretschmann lobte die Fortschritte: „Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist eine Herausforderung. Ich bin sehr beeindruckt, wie MVV diese wichtige Aufgabe angeht. Sie zeigt, welch großes Potential solche Anlagen bei der Dekarbonisierung von Wärmenetzen haben und setzt Maßstäbe. Großwärmepumpen
sollten in Zukunft hier eine viel größere Rolle spielen. Denn Umweltwärme in Flüssen, Seen oder Abwasser ist praktisch an jedem Standort vorhanden.“
Dr. Hansjörg Roll, Technikvorstand von MVV, unterstrich die Zukunftsziele des Unternehmens: „Bis 2030 wollen wir unsere Fernwärme in Mannheim und der Region vollständig aus klimafreundlichen Energiequellen erzeugen.“
Am Samstagabend rief ein besorgter Passant den Notruf der Polizei an, um seine verdächtige Beobachtung zu melden. Er schilderte, wie er in der Mönchwörthstraße ein Fahrzeug sah, dass zunächst eingeparkt wurde und ein Mann ausstieg. Dieser ging um das Fahrzeug und zog nun eine Frau aus dem Auto, wuchtete diese über seine Schulter und trug sie so in ein Haus. Da ihm das verdächtig vorkam, verständigte er die Polizei. Bei der Überprüfung der betreffenden Wohnung konnte der Fahrzeughalter sowie dessen Lebensgefährtin angetroffen werden. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die Dame bei einer Firmenfeier ein wenig zu sehr den alkoholischen Getränken zugesprochen hatte, was dazu führte, dass ihr Lebensgefährte den Transport von der Feierlocation nach Hause vollumfänglich gewährleistete.
Zu tief ins Glas geschaut und dazu auch noch Kokain konsumiert hatte der 26-jährige Fahrer eines Peugeot, der in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00:17 Uhr am Karlsplatz von Polizeibeamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarau einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Ein Alkomattest führte zu einem Ergebnis von über 1,2 Promille und ein freiwilliger Urindrogenvortest schlug positiv auf Kokain an. Zudem fiel den Beamten auf, dass der Mannheimer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Nach der Abgabe einer Blutprobe auf dem Polizeirevier und der Beschlagnahme seines Fahrzeugschlüssels musste er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Die Stadt fordert von Bund und Bahn, die Finanzierung und den Bau der Neubaustrecke (NBS) Frankfurt-Mannheim in den laufenden Haushaltsverhandlungen des Bundes sicherzustellen. OB Christian Specht, der auch Vorsitzender des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar ist: „Die Bahnstrecken zwischen Frankfurt und Mannheim sind seit Jahren massiv überlastet. Viel zu wenige Gleise verbinden die bedeutenden Wirtschaftsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar mit ihren rund sechs Millionen Einwohnern. Die heutige Verbindung ist ein Flaschenhals im europäischen Nord-Süd-Korridor von der Nordsee bis ans Mittelmeer, der sich auf den Güter- und Personenverkehr auf dieser wichtigen europäischen Strecke auswirkt. Umso unverständlicher ist, dass nun schon wieder die Finanzierung dieses zentralen Projekts auf der Kippe steht, das wir seit knapp 40 Jahren diskutieren. Die Bahn hat angekündigt, ab 2026 den Halt des Regionalexpress 70 in Mannheim-Waldhof entfallen zu lassen, weil Schienenkapazitäten fehlen. Damit verlieren viele Pendlerinnen und Pendler, die bei den großen Unternehmen in Norden der Stadt arbeiten, eine wichtige Anbindung. Eine Wiederaufnahme des Halts ist dabei auch von zusätzlichen Kapazitäten durch die Neubaustrecke abhängig. Der Eisenbahnknoten Mannheim ist eine zentrale Drehscheibe des europäischen Schienenverkehrs und ein wichtiger Schnittpunkt im europäischen TEN-V Netz. Er ist chronisch überlastet, was sowohl regionale als auch nationale und internationale Verkehre massiv beeinträchtigt."

