Neckarau hat was alle suchen

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+++ AKTUELLES +++

Neuste Meldungen aus Neckarau.

„Mannheim singt!“ auch in Neckarau und Lindenhof

Der Frauenchor 1924 Mannheim-Neckarau (Bild) lädt ein zum Feierabendsingen mit Snacks und Getränken am Montag, 5. Oktober, um 19 Uhr in der Mensa des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums, Luisenstraße 27, 68199 Mannheim-Neckarau. Geplant ist ein bunter Abend mit Gesangsbeiträgen des Frauenchors und gemeinsamen Singen. Frei nach dem Motto: „Jeder kann singen, komm vorbei und probiere es aus!“ Der Eintritt ist frei. Das Ganze findet im Rahmen des Festivals „Mannheim singt“ für Gesang und Chöre statt. Bei „Mannheim singt“ kommen noch bis 11. Oktober zahlreiche Chöre aus der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen und machen die Stadt zu einem lebendigen Festival der Musik und Gemeinschaft. Über 70 Veranstaltungen mit rund 60 Vereinen, Institutionen und Einrichtungen, knapp 3000 Mitwirkende, darunter über 1000 Schüler/innen unter einen Hut zu bringen ist eine logistische Herausforderung. “Gerade in den vergangenen Tagen gab es noch viele Telefonate und kleinere Änderungen im Programm”, bestätigt Antje Geiter von der Heinrich-Vetter Stiftung. Aber der große Rahmen steht und allein die große Resonanz zeigt, dass "Mannheim singt” schon jetzt ein Erfolg ist. „Wir sind wirklich überwältigt“, bestätigt Bürgermeister Thorsten Riehle, der das Festival federführend mit auf den Weg gebracht hat. Selbst wenn es an der der ein oder anderen Stelle noch kurzfristige Änderungen geben sollte, sei das Ziel, so viele Menschen wie möglich zum Mitsingen zu bewegen schon erreicht worden. „Ob mein Traum in Erfüllung gehen wird, dass alle Mannheimerinnen und Mannheimer mitsingen, weiß ich zwar nicht“, meint er lachend, „aber wir sind zumindest auf einem guten Weg, dass ganz viele Menschen in der Stadt das Festival hautnah miterleben werden.“  Ausgewählte Termine: Ein Workshop und Konzert widmen sich am 9. Oktober ab 16 Uhr dem Werk „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert in der Bearbeitung für Chor und Klavier (Malte Markert): In der Matthäuskirche (Neckarau) gibt es ab 16 Uhr Workshops mit Schulklassen, und um 19 Uhr beginnt das Konzert. Das große Kindersingfestival mit acht Chören aus evangelischen Gemeinden beginnt am 10. Oktober um 11 Uhr in der Christuskirche (Oststadt). Dann singen rund 150 Grundschüler:innen gemeinsam Lieder, die sie jeweils mit ihren Chorleitungen geübt haben. So kommen sie, freut sich Kantorin Marion Krall bereits, in den Genuss, das Singen in einem großen Chor zu erleben. Der große Kinderchor wechselt dann noch auf die Bühne auf den Kapuzinerplanken, wo sie dann ab 13 Uhr zusammen singen werden.

Mobilfunk-Messwoche: Mannheim top bei 5G und Netzabdeckung

Die Ergebnisse der bundesweiten Mobilfunk-Messwoche 2026 liegen vor. Für Mannheim zeichnen die erhobenen Daten ein insgesamt sehr positives Bild: An den erfassten Messpunkten war in knapp 68 Prozent der Fälle 5G die vorherrschende Mobilfunktechnologie. Damit liegt Mannheim in den Top 3 der baden-württembergischen Stadtkreise. Auch bei der Netzverfügbarkeit zeigt sich ein sehr positives Ergebnis: hier belegt Mannheim sogar den Spitzenplatz. „Die aktuellen Ergebnisse bestätigen, dass Mannheim bereits heute über eine sehr gute Mobilfunkversorgung verfügt. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil der Messpunkte, an denen 5G als vorherrschende Technologie erfasst wurde. Wir stehen damit klar über dem Bundesdurchschnitt. Das ist ein wichtiger Standortfaktor für die Mannheimer Wirtschaft und für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so der für IT zuständige Bürgermeister Dr. Volker Proffen. „Gleichzeitig wollen wir genau hinschauen, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Messungen der Nutzerinnen und Nutzer liefern uns dafür wertvolle Hinweise. Sie helfen dabei, die Entwicklung der digitalen Infrastruktur im Blick zu behalten und die digitale Zukunft unserer Stadt zu sichern. Daher danke ich jedem, der sich an der Erhebung beteiligt und bei der Mobilfunk-Messwoche mitgewirkt hat.“

Die Messwoche fand vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 unter dem Motto „Check dein Netz“ statt. Initiiert wurde sie vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Bürger konnten dabei selbst über eine Mobilfunk-Check-App Rückmeldung zu ihrer Mobilfunkversorgung gegeben. Auf dieser Datenbasis wurden anschließend die Ergebnisse erhoben. Berücksichtigt wurden dabei nicht nur die Ergebnisse der Messwoche selbst, sondern darüber hinaus auch Messungen, die Nutzer im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 angegeben haben. Im Vergleich der Stadtkreise Baden-Württembergs liegt Mannheim beim Anteil der Messpunkte mit 5G als vorherrschender Mobilfunktechnologie knapp hinter Stuttgart und Baden-Baden. Ganz vorne liegt Mannheim in Punkto Netzverfügbarkeit. Mit 0,1 % weist Mannheim den geringsten Anteil an netzlosen Messpunkten in Baden-Württemberg auf. Somit wurden in den erfassten Bereichen in Mannheim praktisch keine Funklöcher festgestellt. Bei den Messungen handelt es sich um sogenannte Crowdsourcing-Daten, die von Nutzern mit der Mobilfunk-Check-App freiwillig an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben wurden. 

Last-Minute-Lehrstellen-Börse im Stadthaus gestartet

Im September starteten viele Auszubildende der Region in ihr erstes Lehrjahr im Handwerk. Und obwohl die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ein ordentliches Plus von 10,1 Prozent an neuen Ausbildungsverträgen gegenüber dem Vorjahr vermeldet, gibt es immer noch freie Stellen. Allen Spätentschlossenen bietet die Handwerkskammer deshalb eine Last-Minute-Ausbildungsbörse. An sechs Tagen können Jugendliche und Eltern sich im Stadthaus N1 über noch bestehende Möglichkeiten informieren. Zur Eröffnung am Dienstag kamen neben Kammerpräsident Klaus Hofmann auch Mannheims Wirtschaftsbürgermeister Thorsten Riehle und der Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit, Norbert Hölscher, in den Ausstellungsraum im ehemaligen Gravis-Store im Erdgeschoss. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Zwischennutzungskonzept in N1 auch das Handwerk unterstützen können. Die Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse ist eine niederschwellige Anlaufstelle mitten in der City, die offene Lehrstellen und Jugendliche zusammenbringt“, so Riehle. Die 300 Quadratmeter große Fläche wurde von der Unternehmensgruppe Diringer & Scheidel als Eigentümerin des Stadthauses N1 für den Zeitraum bis 1. Oktober 2026 kostenfrei zur Nutzung überlassen. So wurde es möglich, Akteuren, die sonst in der Innenstadt nicht sichtbar sind, eine Plattform im Pop-up-Format zu bieten. Das Handwerk bildet mit seiner Last-Minute-Ausbildungsbörse den Abschluss. Die Börse soll jungen Menschen unter dem Motto „Nach den Ferien doch nicht zurück zur Schule?!“ Anknüpfungspunkte für den Weg in die Ausbildung bieten. Neben der Beratung durch das Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer sind auch die SHK-Innung Rhein-Neckar, die Innung für Elektro- und Informationstechnik Kurpfalz, die Innung des Kfz-Gewerbes Rhein-Neckar-Odenwald und die Agentur für Arbeit vor Ort vertreten. Auch der Kontakt zu wechselnden Betrieben ist möglich. „In vielen Berufen des Handwerks gibt es einen dringenden Bedarf an Nachwuchskräften“, sagte Kammerpräsident Klaus Hofmann. Ob nun in den stark nachgefragten Klimahandwerken mit ihren vollen Auftragsbüchern, im Lebensmittelhandwerk oder Gesundheitshandwerk – in den über 130 Ausbildungsberufen des Handwerks sei allein schon aus demografischen Gründen ein Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Nachrückern entstanden. 

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