Über die GDS Neckarau

Geschichte

Der Anlass

Zu Beginn der siebziger Jahre hatte sich das gesellschaftliche Klima merklich nach "links" verschoben. Die neue, erstmals nach dem Kriege von der SPD geführte Bundesregierung unter Willy Brandt setzte neue sozial- und arbeitsrechtliche Standards und Leistungen durch, die zu einer stärkeren Belastung der Wirtschaft führten; der Satz des SPD-Linken Jochen Steffen, man müsse die "Belastbarkeit der deutschen Wirtschaft" erproben, wurde ebenso berühmt wie die mäßigende Mahnung des SPD-Wirtschaftsministers Karl Schiller: "Genossen, laßt die Tassen im Schrank". Gesellschaftspolitisch wurden traditionelle Werte insbesondere des Mittelstands wie Ordnung, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit als überholt diskutiert. Auch strukturell geriet der Mittelstand zu Beginn der siebziger Jahre unter Druck. Die Supermärkte wurden insbesondere in den Vororten für die traditionellen Einzelhandelsgeschäfte eine bedrohliche Konkurrenz. Die aufkommende Do-it-Yourself-Welle bedrohte wiederum die Handwerker.

Vor Ort, in Neckarau, kamen praktische Probleme hinzu: Der Neckarauer Bahnhof und mit ihm die Stückgutabfertigung vor Ort sollten aufgelöst werden, was für das Gewerbe vor Ort große Probleme mitsichbringen würde. Gleiches galt für die Abschaffung selbständiger Gewerbemüllabfuhr auf die Friesenheimer Insel, die von der Stadt angedacht worden war. Das Sterben großer Industrie-betriebe vor Ort, für die der Niedergang der Schildkröt ein Fanal-artiges Symbol bildete, unterstrich die Krisenstimmung in Neckarau, die der evangelische Gemeinde-Pfarrer Erich Kühn in seinem legendär gewordenen Wort vom "sterbenden Stadtteil" zusammenfaßte.

In dieser allgemeinen gesellschaftlichen und speziell kommunalpolitischen Stimmung gewannen mehrere in Neckarau tätige Gewerbetreibende im Laufe des Jahres 1973 die Überzeugung, dieser negativen Entwicklung nur durch einen starken Zusammenschluß untereinander begegnen zu können. Ziel war, "daß auch und vor allem die Selbständigen als Berufsgruppe bereit sind, für ihre Interessen und Anliegen sich eine Basis zu schaffen. Wichtig auch deswegen, weil die Selbständigen mehr und mehr erkennen, daß ihre Aktivitäten in Wirtschaft und Gesellschaft der Koordinierung bedürfen". Bislang hatte es keine eigene Interessenvertretung der Gewerbetreibenden in Neckarau gegeben; viele Geschäftsleute engagierten sich allerdings in der Interessengemeinschaft der Vereine.

Text: Konstantin Groß

Der Vorstand

Elena Remp 1. Stellvertreterin

Elena Remp
Stellvertretende Vorsitzende
Elena.remp@gds-neckarau.de

Bruno Arthur Hodapp 2. Stellvertreter

Bruno Arthur Hodapp
Stellvertretender Vorsitzender
bruno.hodapp@gds-neckarau.de

Sabine Höhne, Schriftführerin

Sabine Höhne
Schriftführerin

Bernd Stelzer Beisitzer

Bernd Stelzer
Beisitzer

Mattias Sulzbacher Beisitzer

Mattias Sulzbacher
Beisitzer

Heinrich Decker Beisitzer

Heinrich Decker
Beisitzer

Fatih Yilmaz Beisitzer

Fatih Yilmaz
Beisitzer

Fatih Yilmaz Beisitzer

Wolfgang Taubert
Beisitzer

Nebihe Tanis Beisitzerin

Nebihe Tanis
Beisitzerin

Uta Riegger Beisitzerin

Uta Riegger
Beisitzerin

Elke Bauer Kassenwartin

Elke Bauer 
Kassenwartin

Ehrenvorsitzende:
Günter Herbert †,
Günter Stegmüller †

Ehrenmitglieder:
Jürgen Benner,
Heinrich Ehhalt,
Waltraut Klein †,
Matthias Schmitt,
Uschi Stegmüller †

Der Verein

Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau e.V.
Postfach 24 02 66
68172 Mannheim

 

Kontakt

GDS Neckarau e.V.

c/o Bruno Hodapp
Friedhofstraße 5
68199 Mannheim

Tel.: 0621 87 60 80 30
E-Mail: info@arthur-bruno-hodapp.de