Am Mittwochmittag bewegte ein falscher Mitarbeiter eines Online-Zahlungsdienstes einen 62-Jährigen Mann zu Geldüberweisungen aufgrund Vorspiegelungen falscher Tatsachen. Der 62-jährige Mannheimer erhielt am Mittwoch gegen 13:10 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Mitarbeiters eines bekannten Online-Zahlungsdienstes. Dieser behauptete, dass Unbefugte aus dem Ausland versucht hätten auf das Online-Konto zuzugreifen und nun eine Änderung der Bankdaten nötig sei, um weitere Zugriffe zu verhindern. Der gutgläubige Getäuschte überwies in der Folge zwei Mal Geld auf ein französisches Konto in dem Glauben, dass es sich hierbei um ein für ihn eingerichtetes Krypto-Konto handelte. Nachdem das Telefonat beendet wurde, bekam der 62-Jährige erste Zweifel, welche sich nach Kontaktaufnahme mit dem Online-Zahlungsdienst bestätigten. Eine getätigte Überweisung konnte zurückgebucht werden, so dass derzeit von einem Schaden in Höhe von 1900 Euro ausgegangen wird. Die Polizei rät dringend, die Seriosität eines Bankmitarbeitenden zu hinterfragen, welcher telefonisch oder per E-Mail zu Geldtransaktionen oder zur Übermittlung von sensiblen Daten auffordert: "Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank." Im Internet sind Informationen über alle gängigen Betrugsmaschen unter www.polizei-beratung.de abrufbar. pol
Wie die Polizei Mannheim jetzt mitteilt, konnte bereits am vergangenen Donnerstagabend ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden, als er ein zuvor entwendetes Fahrrad auf einem Parkplatz der Neckarauer Straße weiterverkaufen wollte. Nachdem einem Mann das Fahrrad entwendet worden war, stellte sich heraus, dass dieses im Internet auf einer Verkaufsplattform angeboten wird, sodass nach einer Kontaktaufnahme ein Scheinkauf in Neckarau vereinbart wurde. Die Geschädigten begaben sich zu dem vereinbarten Treffpunkt, wo sie das zuvor entwendete Fahrrad zurückerwerben wollten. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Verkäufer des Fahrrades im Rahmen der Übergabe zur Rede stellen und neben seinen Personalien auch die Daten des Fahrrades überprüfen. Wie sich herausstellte, war dieses nicht das einzig entwendete Fahrrad, was der 19-Jährige in seinem Besitz hatte. An seiner Wohnanschrift konnten zwei weitere Fahrräder aufgefunden werden, die zuvor entwendet worden waren. Auch Werkzeug, welches er für die Tatbegehung genutzt hatte, konnte in den Räumlichkeiten des Tatverdächtigen gefunden werden. Die entwendeten Fahrräder wurden sichergestellt und der 19-Jährige muss sich nun für mehrere Diebstahlsdelikte verantworten.
An diesem Samstag, 26. Juli 2025, lädt der SPD-Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld erneut herzlich zum traditionellen Sommerfest in den August-Bebel-Park (Rottfeldstraße) ein. Von 12 bis 19 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag für die ganze Familie und für alle Altersgruppen. Bereits zum 49. Mal wird das beliebte Fest im Herzen Neckaraus gefeiert. Wie jedes Jahr dürfen sich Gäste auf leckere Speisen vom Grill, kühle Getränke und eine reichhaltige Auswahl an selbstgebackenem Kuchen freuen. Auch die beliebte Tombola mit attraktiven Preisen darf natürlich nicht fehlen. Für musikalische Unterhaltung sorgen wieder Markus Beisel und Francesca Galiano (Bild) vom Rhein-Neckar-Theater sowie die Sängerin Eyleen. Zudem wird das AWO-Ballett mit seinem Auftritt für Begeisterung sorgen. Auch für die kleinen Gäste ist bestens gesorgt – mit Spielangeboten und Überraschungen, die keine Langeweile aufkommen lassen.
Der SPD-Ortsverein freut sich auf viele Gäste und ein fröhliches Miteinander unter freiem Himmel. Die Schirmherrschaft über das Sommerfest haben die SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori, der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch und der Neckarauer SPD-Stadtrat Dr. Bernhard Boll gemeinsam übernommen.
Neckarau. Der Auewald ist ein einzigartiger Schatz in der Stadt, ein wahres Naturjuwel, das durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten besticht, wie sie in anderen Wäldern kaum zu finden ist. Diese beeindruckende Biodiversität bildet die Grundlage für ein stabiles Ökosystem und sichert wichtige Leistungen des Waldes – von der Luftreinigung über die Kühlung des Stadtklimas bis hin zur Erholung für die Menschen Mannheims. Ein gesundes, ökologisch wertvolles und klimastabiles Waldökosystem entsteht durch eine standortgerechte Mischung verschiedenster Baumarten. Solche artenreichen Mischwälder sind nicht nur widerstandsfähiger
gegenüber dem Klimawandel, sondern laden auch zum Erleben, Lernen und Verweilen ein.
Die Lokale Agenda 21 MA – Neckarau lädt gemeinsam mit Dina Scheffer, Waldökologin, und Förster Norbert Krotz zu einer spannenden Entdeckungstour durch diesen besonderen Lebensraum ein. Ziel ist es, die Schönheit und Bedeutung des Auewaldes bewusst zu machen und den Dialog über seinen Schutz und seine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Treffpunkt für die Führung (die von 16 bis 17.30 Uhr dauert) ist am Freitag, 18. Juli, der Parkplatz vor dem Damm zum Strandbad.
Nach dem gelungenen Open Air zum jeweiligen Vereinsjubiläum - TSV Neckarau: 125 Jahre und NeKK'99: 25 Jahre - im letzten Jahr ist es nun wieder so weit. Am Samstag, 2. August, steigt die Neuauflage des NOA - Neckarauer Open Air im Kiesteichweg 9. Wer schon 2024 dabei war, freut sich, bekannte Gesichter und Musiker wieder zu sehen, wer es verpasst hatte, bekommt jetzt die Gelegenheit. Ab 16 Uhr stehen Hans & Steff mit Oldies, Country, Pop und Folk auf der Bühne. Motto: „Altbekannte Klassiker mit neuem Gesicht“. Hans Heiser, der als „Handmade“ und „2Relax“ als Garant für die Musik der 60er/70er Jahre bestens bekannt ist, hat in Werner Stephan („Steff“) einen neuen/alten Partner gefunden. Steff ist selbst als Vollblutmusiker seit langem auf der Bühne, unter anderem war er der erste Sänger von „King Ping Meh“. Ab 19 Uhr rocken dann „Lava“ (Bild). Konzerte voller Spontaneität und Spielwitz sind das Markenzeichen der Band. Das Gesicht der Band „Lava“ ist Alex Auer. Der begnadete Sänger und Gitarrist ist nicht zuletzt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo bekannt geworden. Von ihrem ganz eigenen musikalischem Verständnis inspiriert, interpretieren die fünf Musiker Klassiker und Modernes der Pop-, Rock- und Soul-Geschichte. Auch tauchen immer wieder eigene Songs in der aktuellen Playlist auf.
Es ist wieder soweit: Das mittlerweile vierte „Fest der Begegnung“ findet wieder im Pfarrhof der katholischen St. Jakobusgemeinde statt. Am Samstag, 12. Juli, ab 18 Uhr erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm mit kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. „Genießen Sie einen Abend voller Musik, Tanz und Gesang – gestaltet vom Centro Espanol, der Spanischen Katholischen Mission Mannheim Weinheim, dem Verein Gönülden Na?meler Türk Sanat Müzi?i Mannheim, der Bolivianischen Folklore-Tanzgruppe Sonrisa Boliviana, der Gemeinde Hl. Petka Tarnovska sowie dem Panagia Soumela – Verein der Griechen aus Pontos Mannheim und Umgebung. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung kultureller Darbietungen, auf typische Spezialitäten der einzelnen Länder, Getränke für jeden Geschmack und geselliges Beisammensein“, so die Organisatoren.
Am 13. Juli wird das Gemeindefest mit einem feierlichen Festgottesdienst um 10 Uhr fortgesetzt. Musikalisch gestaltet wird dieser durch ein Blechbläserquartett der Mannheimer Bläserphilharmonie sowie den Chor der Gemeinde St. Jakobus, unterstützt von Projektsängerinnen und -sängern. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrhof bei Speisen und Getränken ein. Ab 13.30 Uhr gibt es zudem Live-Musik von der Band „Discover“.
Das regionale Handwerk blickt auf ein weiterhin durchwachsenes zweites Quartal 2025. Nach einem schwachen Jahresauftakt ist die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe im Rhein-Neckar-Odenwald-Raum zwar von ersten Lichtblicken begleitet, eine nachhaltige Erholung lässt jedoch auf sich warten. Die aktuelle Konjunkturerhebung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald zeigt: Die Einschätzungen zur Geschäftslage bleiben verhalten, die Umsätze rückläufig – trotz einer teils positiven Entwicklung bei Aufträgen und Betriebsauslastung.
Geschäftslage: mehrheitlich gut
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Betriebe, die ihre Geschäftslage als „gut“ bewerten, um vier Prozent auf 52 Prozent gesunken. Gleichzeitig stieg der Anteil negativer Einschätzungen leicht auf elf Prozent. Nur 27 Prozent rechnen im kommenden Quartal mit einer Verbesserung – fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Mehrheit (57 Prozent) erwartet eine gleichbleibende Lage.
Auftragslage: durchwachsen
Gemischte Signale sendet die Auftragslage: Während 31 Prozent steigende Auftragseingänge verzeichnen – vier Prozentpunkte mehr als 2024 – berichten auch 28 Prozent von rückläufigen Aufträgen. Der Anteil stabiler Eingänge sank deutlich. Die Erwartungen bleiben insgesamt zurückhaltend.
Betriebsauslastung: gestiegen
Positiver fällt die Entwicklung bei der Betriebsauslastung aus: Über die Hälfte der Betriebe (52 Prozent) war zu mehr als 80 Prozent ausgelastet – ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere das Kfz-Handwerk und der Ausbaubereich melden teils überdurchschnittliche Werte. Rückläufig zeigt sich hingegen das Bau-Handwerk, das signifikante Auslastungsverluste verzeichnet.
Mit großem Unverständnis reagiert die CDU-Gemeinderatsfraktion auf die überraschende Ankündigung der Stadtverwaltung, das Freibad Sandhofen vom 7. bis 11. Juli sowie das Gartenhallenbad Neckarau am Wochenende 12./13. Juli kurzfristig zu schließen. "Die Entscheidung wurde der Öffentlichkeit am Tag nach der Sitzung des zuständigen Ausschusses für Sport und Freizeit mitgeteilt – ohne dass dort eine Vorankündigung oder Diskussion stattfand", so die Fraktion. „Es stellt sich die berechtigte Frage, was sich zwischen Ausschusssitzung und Pressemitteilung ereignet hat, dass der Gemeinderat nicht vorab über die geplanten Schließungen informiert wurde“, erklärt Stadtrat Lennart Christ. „Diese Intransparenz ist insbesondere gegenüber den betroffenen Stadtteilen Sandhofen und Neckarau nicht vermittelbar.“ Die Stadt begründet die Schließung mit personellen Engpässen und verweist auf geöffnete Alternativbäder in anderen Stadtteilen. Aus Sicht der CDU-Fraktion reicht diese Erklärung jedoch nicht aus. „Gerade in den Sommermonaten sind wohnortnahe Freibäder für Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Kinder essenziell. Die kurzfristige Stilllegung wirft die Frage auf, nach welchen Kriterien solche Entscheidungen getroffen werden – und wie man künftig verhindern will, dass sich diese Situation wiederholt“, so Christ weiter. Die CDU-Fraktion hat daher eine Anfrage im Gemeinderat eingebracht. Die Stadtverwaltung soll unter anderem darlegen, auf welcher Grundlage die konkreten Schließungen beschlossen wurden, warum der Ausschuss für Sport und Freizeit nicht vorab informiert wurde, wie in Zukunft eine rechtzeitige Kommunikation gegenüber den politischen Gremien sichergestellt werden kann und welche Maßnahmen die Stadt trifft, um Personalengpässe künftig zu vermeiden. „Politik und Verwaltung tragen gemeinsam Verantwortung für ein verlässliches Freizeitangebot in Mannheim“, betont Christ.
Am Dienstagabend gegen 22:30 Uhr bedrohte ein noch unbekannter Mann Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, welche sich bei einem medizinischen Notfall in der Relaisstraße befanden. Die Einsatzkräfte waren dabei, eine Patientin in einem Auto zu versorgen, als der Unbekannte die medizinischen Maßnahmen störte. Er führte einen Hund mit sich, welcher die Notfallsanitäter immer wieder bei der Arbeit behinderte. Auf die Bitte, den Hund fern zu halten, fragte der Unbekannte in beleidigender Absicht, ob der Sanitäter schwul sei. Der Mann wurde immer ungehaltener und aggressiver, weshalb die Sanitäter die Polizei verständigten. Er forderte die Einsatzkräfte auf, den Rettungswagen zur Seite zu fahren, dass er die hilfsbedürftige Frau selbstständig ins Krankenhaus fahren könne. Weiterhin drohte er den Sanitätern mit körperlicher Gewalt, wonach er zu der Frau ins Auto stieg und mit ihr davonfuhr. Eine Fahndung nach dem Mann sowie dem Auto verlief ohne Erfolg. Er wird wie folgt beschrieben: auffällig Groß (etwa 2 Meter), sportliche Statur, Glatze, soll ein "südländisches" Erscheinungsbild gehabt haben, trug einen spitz zulaufenden grau melierten Bart. Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannte geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/83397-0 zu melden.
Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Zwei Personen erlitten bei einem Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem Pkw am frühen Montagnachmittag im Stadtteil Rheinau leichte Verletzungen. Ein 49-jähriger Lastwagenfahrer war kurz vor 14 Uhr mit seinem Sattelzug in der Essener Straße unterwegs und nahm an der Kreuzung zur Dortmunder Straße/ Rotterdamer Straße einem 58-jährigen Autofahrer die Vorfahrt und stieß mit ihm zusammen.
Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe, Vorhabenträger für die Dammertüchtigung des Rheinhochwasserdamms (RHWD XXXIX) in Mannheim, überarbeitet zurzeit die Planungsunterlagen. Er prüft als ergänzende Variante, ob sich für die gesamte Dammtrasse ein überströmungssicheres Bauwerk durch das Einbringen einer statisch selbsttragenden Spundwand in Verbindung mit einem Dammverteidigungsweg auf der Dammkrone herstellen lässt. Um die Auswirkungen einer möglichen Spundwand auf das Grundwasser zu untersuchen, wurden neben dem Dammkörper Brunnen gebohrt und Pumpversuche angekündigt. Nun starten die Pumpversuche: seit gestern, 30. Juni 2025, wird an den acht Brunnen Grundwasser entnommen. Aus der Menge des nachströmenden Grundwassers können die Planer Schlüsse über die Beschaffenheit des Grundwasserleiters und des umgebenden Untergrunds ziehen. Diese sind nötig, um anhand des Grundwassermodells abzuleiten, wie tief eine Spundwand eingebracht werden kann, ohne den Grundwasserfluss negativ zu beeinflussen. Das entnommene Grundwasser wird in Abstimmung mit der Stadt Mannheim in den Rhein oder in das Kanalnetz eingeleitet. Dazu werden Leitungen unter der Oberfläche durch den Dammkörper geführt, die nach Abschluss der Pumpversuche wieder entfernt werden. Die Überfahrung des Damms ist weiterhin möglich. Die Pumpversuche dauern an jedem Brunnen jeweils etwa eine Woche, insgesamt also acht Wochen. In dieser Zeit sind Baufahrzeuge im Bereich des Damms unterwegs. Eine Sperrung des Wegs ist nicht erforderlich, Passanten werden jedoch um Vorsicht bei der Querung der Leitungen und in der Nähe der Fahrzeuge gebeten.
Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt5/ref531/seiten/rhwd-xxxix

