Zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen 15:30 Uhr am Dienstag und 00:30 Uhr am Mittwoch brach eine bislang unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in der Rheingoldstraße ein. Nach bisherigem Ermittlungsstand drang die Täterschaft gewaltsam über die Wohnungstür im ersten Obergeschoss ein und durchwühlte anschließend Schränke und Schubladen. Entwendet wurden Goldschmuck und eine Armbanduhr der Marke Tommy Hilfiger. Die genaue Schadenshöhe steht bislang nicht fest. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Einbruchsermittlungen.
Zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen Samstagabend und Sonntagabend drang eine bislang unbekannte Täterschaft in ein Haus in der Friedrichstraße ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand nutzte die Täterschaft eine Gartenschere, um so eine Tür zum Wintergarten aufzuhebeln und über diese ins Innere zu gelangen. In der Doppelhaushälfte hinterließ die Täterschaft eine Spur der Verwüstung. Überall lagen Glassplitter von zerstörten Vasen, Gläsern und Geschirr verstreut. Der Kühlschrank stand offen. Die darin befindlichen Lebensmittel lagen auf dem Boden verstreut. Doch damit nicht genug. Stühle, Tische und weitere Einrichtungsgegenstände wurden umgeworfen und in andere Zimmer geworfen. In der oberen Etage lag eine Matratze mitten im Raum und es wurde Olivenöl großzügig auf dem Boden verteilt. Wie hoch der entstandene Schaden ist und was genau gestohlen wurde, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. In beiden Fällen werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden.
Warnung vor neuer Betrugsmasche bei Online-Verkaufsplattformen
Die Polizei Mannheim warnt aktuell vor einer stark zunehmenden Betrugsmasche beim Verkauf über Plattformen wie Ebay-Kleinanzeigen oder Vinted. In zahlreichen Fällen wurden Verkäuferinnen und Verkäufer nach dem Einstellen ihrer Artikel von einer unbekannten Täterschaft kontaktiert. Diese traten über den Plattform-Messenger an die Geschädigten heran und übersandten anschließend einen Link, angeblich zur Zahlungsabwicklung.
Die geöffneten Webseiten wirken täuschend echt und erwecken den Anschein, von der Verkaufsplattform selbst oder einem Zahlungsdienst wie PayPal zu stammen. Die Opfer werden dort aufgefordert, sich in ihr Konto einzuloggen und den angeblichen Geldeingang zu bestätigen. Tatsächlich verschaffen sich die Täter so Zugriff auf das Konto und veranlassen eigenständig Zahlungen - häufig über die Funktion "Freunde & Familie". Die Geschädigten merken dies meist erst, nachdem sie vom Zahlungsdienst über mehrere Abbuchungen informiert wurden. Rückerstattungen sind in diesen Fällen in der Regel ausgeschlossen.
Bislang entstanden Schadenssummen von mehreren hundert bis über tausend Euro. Um sich zu schützen, rät die Polizei dringend, keine Links aus E-Mails oder Chatnachrichten anzuklicken und Zahlungen ausschließlich über die offiziellen Apps oder Webseiten der Plattformen abzuwickeln. pol

