Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau e.V.

GDS und Lokale Agenda 21 diskutieren über Schulstraße

24.06.2013 · Neu · Redaktion

Neckarau. Im Januar startete die GDS zusammen mit der Lokalen Agenda 21 Neckarau eine Initiative für die Schulstraße, um die Gewerbetreibenden und die Kunden nach ihren Vorstellungen und Wünschen zu befragen. Die Ergebnisse stellte die GDS unlängst in der Mensa des Bach-Gymnasiums vor, wo GDS-Vorsitzender Bernd Schwinn viele Interessierte begrüßte, allen voran Inhaber der anliegenden Geschäfte und Anwohner, Lokalpolitiker, Vertreter des Fachbereichs für Wirtschaftsförderung sowie Helmut Schröder, ehemaliger Leiter dieses Amts, und der ehemalige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Rolf Weber, die die Fragebögen professionell ausgewertet hatten.

Nachdem Helmut Schröder die Umfrageergebnisse der Betriebe dargelegt hatte, die u.a. den Wunsch nach mehr Parkplätzen und Kurzparkzonen, einem verbesserten Warenangebot und mehr Gemeinschaftswerbung enthielten, erläuterte Rolf Weber die Ergebnisse der Kundenbefragung. Demnach beurteilten die Kunden Parkplatzangebot, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie Angebotsvielfalt, Preisniveau, Service und Öffnungszeiten mit einem guten Ausreichend (siehe auch NAN, Mai 2013).

Trotz der Bitte von Bernd Schwinn, über die Bauarbeiten an diesem Abend mangels Kompetenz nicht zu sprechen, machten im Fragenteil des Abends viele im Auditorium ihrem Ärger Luft. Klaus Hartmann, aktiv im Arbeitskreis (AK) „Runder Tisch Schulstraße“, der 2002 von Bezirksbeirätin Brigitte Müller-Steim ins Leben gerufen, seine Arbeit wieder aufgenommen hat, beklagt vor allem den schleppenden Fortgang der Arbeiten. „Versprochen hatte man uns sechs Monate Bauzeit für den ersten Abschnitt, jetzt sind schon zehn Monate vergangen, und kein Ende absehbar“, sprach er den Anliegergeschäften aus dem Herzen. Auch ein Antrag der Baufirma an die Stadt, die Straße während der Arbeiten komplett zu sperren, treibt die Betriebe um. „Wenn das geschieht, ist die sanierte Schulstraße tot“, so ein verzweifelter Einwurf aus dem Publikum. „Erst müssen die Bauarbeiten beendet sein, dann können wir alles Weitere angehen, war der allgemeine Tenor.

Als Fazit des Abends wurde vereinbart, noch vor der Sommerpause Verantwortliche der Stadtplanung mit GDS und Lokale Agenda an den runden Tisch des AK zu holen, um verlässliche Angaben zum Zeitablauf zu erhalten und eine Beschleunigung der Sanierung einzufordern. Nach Beendigung der Bauarbeiten soll der Arbeitskreis sich mit Verschönerungsmaßnahmen der Schulstraße beschäftigen. cm